FRISCH AUF! mit klarem Sieg gegen die Eulen

FRISCH AUF! - Die Eulen Ludwigshafen 29:21 (17:8)

FRISCH AUF! legte im Spiel gegen die Eulen Ludwigsburg los wie die Feuerwehr. In der Abwehr rührten Jacob Bagersted & Co. von Anfang an Beton an und im Angriff fielen die Treffer im Minutentakt. Ehe sich die Gäste umgeschaut hatten, stand es nach vier Minuten 4:0 und es folgte die erste Auszeit der Gäste. FRISCH AUF! blieb aber am Drücker und Marcel Schiller und Jacob Bagersted besorgten die 7:0-Führung nach zehn gespielten Minuten. Benjamin Matschke nahm schon seine zweite Auszeit und jetzt kamen die Pfälzer tatsächlich ins Spiel, denn Alexander Falk traf zum 7:1. Die Grün-Weißen agierten in der Abwehr sehr beweglich und stellten den Eulen-Angriff weiterhin vor große Probleme. Im Angriff lief es weiterhin gut und Nicolai Theilinger besorgte nach einer Viertelstunde mit zwei aufeinanderfolgenden Treffern das 11:2. Erst danach befreiten sich die Gäste etwas mehr vom Druck und kamen zum 12:6 auf. Der gut aufgelegte FRISCH AUF!-Keeper Daniel Rebmann parierte aber jetzt mehrfach und verhalf seiner Mannschaft wieder zu einem ansteigenden Ergebnis, zumal seine Vorderleute im Angriff von allen Positionen erfolgreich waren. Nach dem selbst erzielten Treffer zum 16:7 (28.) verletzte sich Sebastian Heymann bei der Landung am rechten Knie und musste nach der anschließenden Behandlung mit der fahrbaren Trage vom Feld gebracht werden. In die Pause ging es mit einem 17:8-Halbzeitstand.

Nach der Pause blieb FRISCH AUF! unter Führung des druckvoll agierenden Kapitäns Tim Kneule zunächst am Drücker und Nemanja Zelenovic markierte beim 20:10 (35.) eine Zehn-Tore-Führung. Anschließend übernahmen aber die Gäste vorübergehend das Zepter. Sie verkürzten über 20:14 (39.) bis auf 21:16 (44.), wobei sich in dieser Spielphase insbesondere Jerome Müller als Torschütze hervortat. Bei FRISCH AUF! merkte man der Mannschaft an, dass sie nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebastian Heymann nicht mehr so energetisch auftraten, zudem häuften sich technische Fehler und Fehlwürfe. Die Grün-Weißen hielten jetzt aber wenigstens wieder dagegen und ließen die Eulen nicht mehr näher herankommen. Vom 24:19-Zwischenstand an zog FRISCH AUF! nach Treffern von Tim Kneule und Kresiir Kozina, der ein sehenswertes Rückhandanspiel von Josip Peric verwertete, wieder weiter davon. Jetzt wurde es doch noch der erhoffte klare Sieg, denn Marco Rentschler traf kurz vor Schluss zum 29:20. Den Eulen blieb lediglich der letzte Treffer des Nachmittags zum Endstand von 29:21.   

Eulen-Trainer Benjamin Matschke: "Glückwunsch an FRISCH AUF! zum Sieg. Unsere Abwehr hat heute leider nicht körperbetont agiert. Und wir sind natürlich enttäuscht von unserem Auftritt in der ersten Halbzeit. Ich hoffe, es geht Sebastian Heymann bald wieder besser."

FRISCH AUF!-Trainer Hartmut Mayerhoffer: "Wir kennen die Eulen-Mannschaft jetzt schon einige Jahre und wissen, wie Benjamin Matschke sie in der Regel einstellt. Daher haben wir uns gut darauf vorbereitet und gewusst, dass wir von Anfang an physisch dagegen halten müssen. So kam es aus meiner Sicht zur besten ersten Halbzeit, seit ich hier in Göppingen Trainer bin. Die Verletzung von Sebastian Heymann war dann natürlich ein Schock für uns zur Halbzeit. Wir mussten ja ab dann zwei etatmäßige Innenblockspieler und Rückraum-Linken ersetzen, denn Ivan Sliskovic fehlte uns ja auch. Umso positiver ist es, dass wir dann im späteren Verlauf der zweiten Halbzeit mit unserer hohen Leistungsbereitschaft doch noch einen auch in der Höhe verdienten Sieg eingefahren haben. Bei Sebastian Heymann müssen wir jetzt die weiteren detaillierten Untersuchung am Montag abwarten."

FRISCH AUF!: Rebmann (1.-43.), Kastelic (43.-60.); Theilinger 3, Kneule 4, Heymann 2, Bagersted 3, Peric 2, Sörensen 1, Schiller 7/3, Rentschler 3, Predragovic (ne.), Hermann, Zelenovic 2, Kozina 2.

Eulen: Tomovski, Hanemann; Stüber 2, Dietrich, Scholz 1, Haider 1, Falk 4, Hofmann 2, Durak, Bührer, Mappes 2, Müller 3, Neuhaus 4/4, Dippe 2, Valiullin, Klein.

Spielfilm: 7:0 (10.), 11:2 (16.), 12:6 (23.), 17:7 (30.), 17:8 (Hz.) - 20:10 (35.), 21:16 (44.), 24:19 (49.), 29:20 (59.), 29:21 (Ende).

Strafen: 3/4.

Zuschauer: 3800.

Schiedsrichter: Otto / Piper.