FRISCH AUF!-Fangeschichten Ausgabe #13

Fanfreundschaft Flensburg & Göppingen

Final Four 2005: Der Beginn einer alten neuen Freundschaft Als im Frühjahr 2005 die Paarungen für das Final Four Mitte April in der Hansestadt Hamburg ausgelost wurden, vermochte noch niemand zu erahnen, dass aus diesem Ereignis eine so weitreichende Freundschaft entstehen solle. Aber der Reihe nach. Als Titelverteidiger schauten wir Flensburger gebannt darauf, was uns das Halbfinale für einen Gegner bescheren würde. Die Losfee meinte es gut mit uns und wir gingen dem ärgsten Rivalen, dem THW Kiel, im Halbfinale aus dem Weg. Wir zogen mit der HSG Nordhorn ein vergleichsweise leichtes Los und der THW Kiel bekam mit FRISCH AUF! Göppingen einen unangenehmen Gegner, dessen Fanszene so euphorisch diesem Event entgegen sah, dass dies auch im hohen Norden vernommen wurde. Nach gründlicher Recherche war uns in Flensburg klar, dass unser Göppinger Pendant ein ähnliches Fan-Dasein auslebt wie wir. Ein Eintrag unsererseits im Gästebuch der Evergreens war somit der Startschuss für Jahre bücherfüllender Anekdoten und Geschichten. Unsere Motivation für die Kontaktaufnahme bestand zunächst nur darin, dem THW Kiel auf den Rängen anständig Paroli zu bieten. So ehrlich muss man sein. Ob man sich dabei sympathisch war oder nicht, war vorerst nebensächlich. Wir wollten dem THW nicht die Stimmhoheit überlassen und die Göppinger boten sich als Äquivalent mit dem Mythos der Hölle Süd perfekt an. Auf meinen Eintrag im Gästebuch meldete sich „Pino“ von den Evergreens. Positiv überrascht ob der Anfrage, betrieb man in den folgenden Mails Brainstorming und stellte die Ergebnisse seiner Gruppe vor. Schnell war man sich einig, dass man optisch in Form eines gemeinsamen Spruchbandes Hamburg und vor allem dem THW Kiel klar machen wollte, dass Hölle Nord und Hölle Süd an diesem Wochenende untrennbar miteinander verbunden sind. Für den genauen Inhalt und das erste Kennenlernen von Angesicht zu Angesicht vertagte man sich auf das bald folgende Ligaspiel im März in der Hohenstaufenhalle. Zu diesem machte sich bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen eine kleine Autobesatzung unsererseits auf den Weg. In Göppingen angekommen wurden wir gleich herzlich begrüßt. Der Inhalt des Spruchbandes wurde festgelegt und jede Gruppe hatte somit bis zum Final Four seine Hausaufgaben.

In der Zwischenzeit wurden die Kontakte via Mail immer intensiver und auch erste Fotos vom Malen der Banner wechselten die Seiten. In Hamburg verabredete man sich dann im Umlauf des Oberrangs auf ein bis zwölf Bierchen, um über die Spiele zu sprechen. Währenddessen waren Mitglieder beider Gruppen beschäftigt, die gemalten Banner anzubringen. Der Göppinger Teil „Hölle Nord und Hölle Süd…“ wurde aus Flensburg mit „Gemeinsam rocken wir Hamburg“ beantwortet. Für die Spiele trafen wir uns in den jeweiligen Fanblöcken und trotzten dabei dem Veranstalter, der die Blockzugänge zusätzlich kontrollierte. So wurden Flensburger mit Tickets aus Göppinger Reihen versorgt und umgekehrt. Gestanden und geschrien wurde gemeinsam. Gelitten und gefeiert am Ende auch. Gerade das Finale unserer SG gegen den ewigen Rivalen hatte es in sich. Wir behielten mit 33:31 die Oberhand und die Stimmung war während der 60 Minuten überragend. Dies auch dank der ganz in Grün gekleideten Ecke der Schwaben, die an diesem Wochenende eine überragende Symbiose mit uns Fans von der dänischen Grenze eingegangen war. Nach der rauschenden Pokalübergabe fuhren beide Fanlager mit vielen Eindrücken und neu geknüpften Freundschaften gen Heimat. Offenbar hatten sich hier tatsächlich zwei Gruppen gesucht und gefunden und somit stand der Intensivierung der Kontakte nichts mehr im Wege.

Sprachbarrieren, Alkoholexzesse und eine Judohalle – Meilensteine einer Freundschaft: Eine Gelegenheit zu einem Besuch in der Fördestadt bot sich den Evergreens im Februar 2006. Im EHF-Pokal ergab die Auslosung ein Aufeinandertreffen mit dem dänischen Vertreter GOG Svendborg. Mit PKW und Wohnmobil machte sich eine Delegation der Schwaben auf den Weg in unser nördliches Nachbarland. Hierbei wurde ein Zwischenstopp im verregneten Flensburg eingelegt.

Nach dem Pooldesaster beim letzten Besuch wurden die Jungs und Mädels dieses Mal nicht zentral einquartiert, sondern einzeln auf Schlafplätze verteilt. Als Unterhaltungsprogramm war einen Tag vor der Partie im Königreich eine Schifffahrt auf der Förde geplant. Wohlgemerkt im Februar. Dem hartgesottenen Norddeutschen macht ein bisschen Wind ja nichts aus. Unsere Gäste sahen das offenbar komplett anders und verkrochen sich frierend in das Innere des Schiffes, nachdem wir es uns eigentlich auf dem „Sonnendeck“ gemütlich gemacht hatten. Dass außer uns niemand dort saß und das Schiff auch sonst nur spärlich besucht war, fiel unseren schwäbischen Freunden zu Beginn gar nicht auf. Am Ende blickten wir dann in ungläubige Gesichter, dass uns das laue Februar-Lüftchen offenbar nichts ausmachte. An der Küste sind wir eben Kummer gewohnt.

Am nächsten Tag machte man sich dann gemeinsam im Konvoi auf den Weg auf die Halbinsel Fynen. Insgesamt begleitete ein gutes Dutzend SG-Fans den Göppinger Tross auf die endlos anmutende Fahrt ins kleine Örtchen. Vor Ort konnte man gemeinsam einen ungefährdeten 29:24-Auswärtssieg mit den rund 40 weiteren FAG-Fans feiern. Danach trennten sich die Wege und man verabredete sich für das Auswärtsspiel der SG im März im Schwabenland. Hierfür reisten wir mit zwei Kleinbussen an. Pino hatte über FRISCH AUF! dankenswerterweise eine Übernachtungsmöglichkeit organisieren können. Dementsprechend machten wir uns voller Vorfreude in der Nacht aus Flensburg auf den Weg gen Süden. Außer den beiden Fahrern blieb natürlich keiner nüchtern.

Kapeister setzte dem Ganzen aber noch die Krone auf. In einer vorher erworbenen Zeitschrift gab es als Extra einen manuellen Handzähler. Jedes Mal, wenn er also ein alkoholisches Getränk final in sich hineingeschüttet hatte, drückte er den Zähler einen weiter. Hierbei war es egal, ob Bier, Mischung oder Kurze. Hauptsache alleine ausgetrunken. So wurde die Hinfahrt ziemlich kurzweilig damit verbracht, ihm beim Trinken zuzusehen, ehe man in den frühen Morgenstunden an der Hohenstaufenhalle ankam. Hier wurden wir äußerst herzlich begrüßt und zur Unterkunft gebracht: der Judohalle von FRISCH AUF!. Diese Unterkunft steht bis heute sinnbildlich für die Freundschaft, weil man dort immer wieder nächtigen durfte. An diesem Tag war es für uns wie ein Schlaraffenland. Völlig egal, dass uns die Jungs der Evergreens ein erstklassiges Frühstück hingezaubert hatten, ignorierte man auch eine durchzechte Nacht mit zehn Stunden Fahrt auf der A7 und rastete in der mit Matten ausgelegten Halle völlig aus. Wie kleine Kinder rannten alle durch die Gegend und bewarfen sich mit Bällen. Am Rande standen unsere Göppinger Freunde und schauten uns beim munteren Treiben mit ungläubigen Blicken zu, ehe wir nach einer guten halben Stunde dazu kamen, gemeinsam zu frühstücken.

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten, stand ein weiteres Highlight an. Die dritte Mannschaft von FRISCH AUF! Göppingen hatte an diesem Tag ein Auswärtsspiel im beschaulichen Steinheim. Da in der Truppe auch zahlreiche Evergreens spielten, wurden wir kurzerhand in den großen Reisebus eingeladen, um die dritte Mannschaft zu begleiten. Für uns eine gute Gelegenheit, das Lied von der Hobelbank um Kunigunde kennenzulernen. Auf den Inhalt soll hier nicht weiter eingegangen werden, es hatten aber alle ihren Spaß. Auch Kapeister, der mittlerweile über 24 Stunden wach war und fleißig den Handzähler rotieren ließ. Die Rückfahrt wurde dann von allen feucht-fröhlich gestaltet, bis wir zum eigentlichen Grund des Besuches an der Hohenstaufenhalle ankamen. Hier trennten sich kurzzeitig die Wege und auch die Freundschaft wurde für 60 Minuten auf Eis gelegt.

Beim Spiel war sich dann doch jeder selbst der Nächste und man schrie für seine Farben. Da unsere SG am Ende mit 31:25 die Oberhand behielt und das Spiel auch sonst recht deutlich zu unseren Gunsten ausfiel, hatten wir wenig Mühe, die Hölle Süd ruhig zu halten. Auch einige Wechselgesänge zwischen den Evergreens und uns fanden Gehör im Rund. Kurz nach dem Schlusspfiff waren die Wunden schnell geleckt und man begab sich zur weiteren Abendgestaltung in eine eigens angemietete Göppinger Lokalität. Auch hier floss der Schnaps in Strömen, es wurde ein leckeres Buffet aufgetischt und alle vergnügten sich bei guter Musik. Auch Mimi Kraus ließ es sich nicht nehmen, kurz vorbei zu schauen, um den weit gereisten Gästen Hallo zu sagen. Höhepunkt des Abends war das aufwendig zelebrierte 100. alkoholische Getränk, was Kapeister, der immer noch nicht geschlafen hatte, zu sich nahm.

In den frühen Morgenstunden ging es dann für ein paar Stunden Schlaf ins Domizil, ehe kurz vor der Abfahrt am folgenden Tag noch ein Frühstück in einem Göppinger Szene-Lokal auf dem Plan stand. So ganz geheuer waren uns Nordlichtern die dort angebotenen Speisen aber nicht – viele nahmen mit kritischen Augen den körnigen Senf und die Weißwürste unter die Lupe. Als der Wirt dann nach der vierten georderten Runde Bacardi-Cola meinte, es wäre für uns dann Zeit zu gehen, ging es mit vielen Eindrücken zurück in den Norden.

Das nächste Aufeinandertreffen war dann in Wetzlar am Freitag, den 25.08.2006. Hier überraschten uns ein paar Evergreens zu unserem ersten Saisonspiel und statteten uns einen kleinen Besuch ab, um uns gegen die HSG Wetzlar zu unterstützen. Während des Spiels fachsimpelte man in Bierlaune über das Dargebotene auf dem Feld und die Halle im Allgemeinen. Bei den Evergreens reifte hier die Idee, diese Halle einmal auf besondere Weise zu besuchen, nämlich auf den Plätzen in der Loge. Wir hatten auf der Rückfahrt dann noch das Vergnügen, mit ein paar Bremer Ultras zu diskutieren. Passiert ist am Ende nichts, unseren besorgten Göppinger Freunden konnte ein Unentschieden vermeldet werden.

Gut acht Monate später gab es das nächste Highlight für die Freundschaft. Für das Rückspiel im Champions-League-Finale gegen unseren Dauerrivalen THW Kiel durften wir einige Evergreens in Flensburg begrüßen. Da die Anreise in die verhasste Landeshauptstadt bereits geklärt war, verbrachte man den ganzen Tag bis zur Abfahrt der Shuttlebusse bei bestem Wetter auf der Exe in Flensburg. Es gesellten sich immer mehr SG-Fans hinzu und es wurde mit unseren Freunden gemeinsam gegrillt und später sogar noch Fußball gespielt. Für die Evergreens schien dies nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Ihnen war unsere Leidenschaft bewusst, aber dass sich so viele Fans auf den Weg machen und dabei so kreativ und lautstark unterwegs sind, hatten sie noch nicht erlebt. Auch nicht, dass ein Bus komplett eskaliert, sobald ein Ortsschild passiert wird. Als die vier Buchstaben auf dem gelben Schild gesichtet wurden, waren alle plötzlich in einer anderen Welt. Bis die Busse am ZOB hielten, schien eine Ewigkeit zu vergehen. Eine Ewigkeit, die in einem Meer von Fangesängen und Hasstiraden auf einer Welle der Euphorie zu schwimmen schien. Alle schlossen sich dem Marsch hinter dem extra gemalten Flensburg-Banner an. Seite an Seite standen Göppinger und Flensburger und schmetterten Gesänge durch die Straßen, bis man die Ostseehalle erreichte. In der Halle hing die große Fahne der Evergreens neben denen der Flensburger Fanclubs und an die Gesänge vor der Halle wurde im Block nahtlos angeknüpft.

Am Ende ging das Final-Rückspiel als Skandalspiel in die Geschichtsbücher ein. Der damalige THW-Trainer Noka Serdarusic und der Manager Uwe Schwenker mussten sich im Nachgang einem Prozess stellen, in dem ihnen Bestechung vorgeworfen wurde. Nach dem deprimierenden Schlusspfiff ahnte das noch niemand. Wir waren nur froh, dass unsere Freunde an unserer Seite waren.

In den Jahren dazwischen tat sich viel auf beiden Seiten. Mittlerweile waren die meisten unserer Freunde aus den Evergreens ausgeschieden und hatten sich unter dem Dach von Bianco Verde neu geordnet. Ein paar dieser Jungs ließen es sich nicht nehmen, uns zum Europapokalspiel in die Schweiz nach Schaffhausen zu begleiten. Am 01.05.2010 bevölkerten neben uns Flensburgern somit auch Gäste aus Meppen, Nettelstedt und Göppingen die beschauliche Stadt am Rheinfall. Zunächst ließ man es sich in der Innenstadt gut gehen, ehe man gemeinsam mit dem Nahverkehr zur Schweizersbildhalle aufbrach. Kuriosum: Hier waren Trommeln auf Grund der Lautstärke verboten.

Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch und die etwa 150 SG-Fans lieferten ein Feuerwerk ab. Leider riss bei unserer Mannschaft nach 50 sehr guten Minuten komplett der Faden und man schied am Ende mit 24:21 im Europapokal-Halbfinale aus. Im Nachgang waren aber alle stolz, dass uns neben den Freunden aus Meppen und Nettelstedt auch die Jungs von Bianco Verde Göppingen begleitet hatten.

Um mal wieder in Göppingen nach dem Rechten zu sehen, ergab sich am letzten Spieltag der Saison 2011/12 eine günstige Gelegenheit. Wir spielten in Balingen und traten vorher in Kontakt mit den Jungs um Pino und Co.. Völlig unkompliziert wurde mal wieder die Judohalle für uns als Schlafplatz organisiert. Nach dem Schlusspfiff in Balingen machten wir uns schnell auf den Weg Richtung Göppingen und kamen vor Ort noch in den Genuss der letzten Liter Freibier. Als Gastgeschenk hatten wir eine schick zurecht gemachte Kiste Flens im Gepäck. Diese wurde dann gemeinsam in der Unterkunft geleert. Einige zog es noch ins Göppinger Nachtleben, während andere ihren Spaß in der Judohalle hatten. Am nächsten Morgen wurde dann, wie bei jedem Besuch, ein perfektes Frühstück organisiert. Um uns Jungs und Mädels von der Ostsee auch vernünftigen Kaffee anzubieten, wurde kurzerhand ein Vollautomat „ausgeliehen“. Den Zweck hat er auf jeden Fall erfüllt und so machten wir uns gut gestärkt wieder auf den Heimweg.

Das nächste größere Aufeinandertreffen zwischen unseren Gruppen gab es im Juni 2013. Der Spielplan bescherte uns den letzten Spieltag in der EWS Arena. Selbstverständlich wurde hier wieder im Vorfeld beiderseitig die Planungsmaschinerie angeworfen und ein nettes Programm zusammengestellt. Ziel war wie immer die Judohalle, an der wir in den völlig verregneten Morgenstunden ankamen. Hier stärkten wir uns abermals mit einem tollen Frühstück, was die Göppinger Jungs und Mädels organisierten. Da wir uns die Halle mit einer Gruppe Judoka teilen mussten, zog es unsere Reisegruppe zunächst in eine der Umkleidekabinen. Hier gab es dann diverse Runden Looping Louie, die allesamt mit Schnaps begossen wurden. Hier wurde mal wieder unter Beweis gestellt, dass nach Kapeister eine neue Generation trinkfester Nordlichter herangewachsen war. Dem Göppinger Nachwuchs wurde keine Chance gelassen. Tagsüber trennten sich dann die Gruppen etwas. Wir drei von der alten Garde zogen ein wenig durch die Innenstadt und blieben dann im Tresor hängen. Trecki und ich probierten uns durch die Gin-Karte. Tanja trank sich aufgrund von Schwangerschaft derweil durch sämtliche Säfte. Irgendwann ging es dann auch für uns weiter, denn die Jungs von Bianco Verde hatten noch einiges in petto. Vor der EWS Arena wurde nachmittags der Grill aufgebaut. Dass es dabei in Strömen regnete, tat der Stimmung keinen Abbruch. Auch ein kurzes Intermezzo der Staatsmacht wegen des offenen (Grill-)Feuers wurde gekonnt ignoriert. Schließlich wurde der Vorplatz ordentlich aufgeräumt hinterlassen, um sich noch kurz frisch zumachen. Abends ging es nach ein paar Runden Looping Louie in eine Göppinger Lokalität. Es stand das DFB-Pokalendspiel auf dem Programm, was in gemütlicher Runde bei gemeinsamer Fachsimpelei und drei bis zwölf Bierchen zusammen geschaut wurde. Dabei wurde mehr als deutlich, was die letzten Jahre kaum jemandem auffiel: Ihr könnt echt alles – außer Hochdeutsch. Was dem gemeinen Norddeutschen quasi in die Wiege gelegt wird, scheint bei euch ein wahlloses Aneinanderreihen von Lauten zu sein. Jedenfalls sorgten diese Sprachbarrieren diverse Male für Erheiterung in der Runde, so dass wir am Ende konstatieren mussten: Hauptsache ihr versteht euch untereinander. Den Abend ließen wir dann gemeinsam in der Judohalle ausklingen. Am nächsten Tag stand dann noch das völlig nebensächliche letzte Saisonspiel unserer Teams an, was keinen so recht interessierte. Nach den letzten Freigetränken verabschiedete man sich so herzlich voneinander wie man sich begrüßt hatte und wir traten den Heimweg, vorbei am Gasthof Reichsadler (der immer wieder für Belustigung sorgt) gen dänische Grenze an.

Mehr als zehn Jahre existiert diese Freundschaft nun. Diese Zeilen sind nur ein kurzer Abriss dessen, was wir gemeinsam erlebt haben. FRISCH AUF! Göppingen und seine Fans werden immer einen besonderen Platz in unseren Herzen einnehmen. Wir sind stolz darauf, solche Freunde zu haben und hoffen, dass dies noch lange so bleibt.

Sven Anker (Alte Garde Flensburg)